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Bruno Bosshard

Versicherungs- und Vorsorgeberater der
Zürich Versicherungsgesellschaft

Püntstrasse 2
8236 Opfertshofen
Tel. +41 52 633 05 27
Fax +41 44 623 12 96

Selbständige - Versicherungsschutz


Der Schritt in die Selbständigkeit hat jedoch nicht nur Auswirkungen auf die AHV/IV/EO und ALV Beiträge, sondern auch auf weitere wichtige Versicherungszweige. So fallen die obligatorische Unfallversicherung sowie die Lohnfortzahlungspflicht gemäss Obligationenrecht im Krankheitsfall durch den Arbeitgeber weg. Auch die berufliche Vorsroge (2. Säule) muss neu geregelt werden.

Selbständigerwerbende haben die Möglichkeit, sich gemäss Bundesgesetz über die Unfallversicherung freiweillig gegen Unfallfolgen versichern zu lassen (Artikel 4 UVG). In diesem Falle gelten für die freiwillige Versicherung weiterhin sinngemäss die gesetzlichen Bestimmungen über die obligatorische Versicherung nach UVG (Art. 5 UVG). Es den selbständig erwerbstätigen Personen jedoch auch frei, sich anderweitig gegen die Folgen eines Unfalles versichern zu lassen.
Im Krankheitsfall bieten sich Krankentaggeld-Lösungen an.

Wie erwähnt, fällt bei Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit die obligatorische berufliche Vorsorge in der Regel weg. Die selbständig erwerbende Person hat jedoch die Möglichkeit, sich freiwillig dem BVG-Obligatorium zu unterstellen und sich entweder bei einer Vorsorgeeinrichtung oder ansonsten bei einer Auffangeinrichtung. Damit werden die Minimalleistungen nach BVG abgedeckt. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, die Vorsorge privat mittels steuerbegünstigten Sparens zu regeln (gebundene Vorsorge 3a). Für Selbstständigerwerbende, die keiner Pensionskasse angehören, liegt der steuerbegünstigte Betrag bei Fr. 30'960.—(2005) beziehungsweise bei maximal 20% des steuerbaren Einkommens.